München Exkursion vom 09. bis 10. Dezember 2010

München

In aller Frühe um 5:30 ging es los - mit dem Bus in Richtung München. Unser erstes Ziel dort: Das Siemens-Lokomotiven-Werk in München-Allach. Mit Schwerpunkt auf die elektrotechnischen Aspekte gab es nach einer kurzen Begrüßung eine Präsentation zur Produktpalette sowie den einzelnen Produktionsschritten am Standort.

Anschließend folgte eine interessante Führung durch die Montagehallen - das Gegenteil zu denen einer Pkw-Produktion. Alle Schritte werden hier in Handarbeit durchgeführt.

Zurück im Meeting-Raum bestand bei kleinen Snacks und Getränken die Möglichkeit weitere Fragen zu stellen. Im Endeffekt stellte sich dabei heraus, dass man beim Lokomotiven-Bau keine Elektrotechnik-Ingenieure benötigt. Es gibt keine Forschungs- u. Entwicklungsabteilung, da primär auf altbewährte Technik gesetzt wird.

Gegen 14 Uhr ging es weiter mit dem Bus ins Zentrum von München – zu unserer Unterkunft nahe dem Hauptbahnhof. Nachdem den Teilnehmern zwei Stunden zur freieren Verfügung standen traf man sich wieder am Hotel, um dann gemeinsam zur Brauereiführung bei Spaten-Franziskaner-Löwenbräu aufzubrechen. Im Anschluss an einen umfangreichen Rundgang – vom Schroten über Maischen bis hin zum Abfüllen – konnten wir den Abend in der Hauseigenen Stube bei Freibier und Verköstigung ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen ging es mit dem Bus nach Feldkirchen zum Chiphersteller Intel. Uns erwartete ein gut durchgeplanter Tag mit einer Fülle von interessanten Themen und sympathischen Referenten. Neben allgemeinen Informationen zu Intel selbst ging es vormittags primär um die Themen Breitbandausbau, Mobilfunktechnik und Wifi. Zu sehen gibt es am Standort München nicht viel, wir hatten allerdings die Möglichkeit Intels Performance-Labor, in dem Spiele-Hersteller ihre noch nicht veröffentlichten Produkte auf Intel-Hardware testen können, zu besichtigen.

Nach einem guten Mittagessen gab es einen umfangreichen Vortrag zum Thema Performance Analyse. Schwerunkte waren dabei Softwaregeschwindigkeit auf unterschiedlicher Hardware (wie bspw. Festplatte – Solid State Disk). Abgerundet wurde der Besuch durch die Vorstellung der Einstiegsmöglichkeiten bei Intel und einer intensiv genutzten Diskussion in gemütlicher Runde.

Wir blicken auf eine sehr interessante, spannende und lehrreiche Exkursion zurück, bei der auch Abwechslung nicht zu kurz kam!

Vielen Dank an unsere Organisatoren sowie den Mitarbeitern von Siemens, Intel und der Brauerei.

Markus Eisenmann

 

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