eStudentDay und VDE-Kongress vom 19.-21.10.2014

Der VDE-Kongress, der dieses Mal in Frankfurt stattgefunden hat, wurde für uns als Studenten am 19.10. mit dem eStudentDay eröffnet. Dieser startete im 32. Obergeschoss des Silberturms (BahnTower), wo es nach einer üppigen Stärkung eine Einweisungen zur anstehenden Stadtrallye gab. Hierfür wurden QR-Tags quer über die Innenstadt verteilt. Von den Hinweisen der QR-Codes wurden wir dann von Bauwerk über Statue, Museum und Aussichtsplattform zum Ziel der Rallye geführt. Gruppen, die die Fragen oder Aufgaben jeder Station richtig und/oder kreativ gelöst hatten, bekamen die Chance, Freifahrten bei der deutschen Bahn zu gewinnen. Die Belohnung für alle Gruppen, egal ob mit ausgefülltem Stadtrallyezettel oder ohne war am Ziel der Rallye ein leckeres Stück Pizza. Der Tag klang dann im „Final Destination Club“ bei Musik, Buritos und mehr oder minder alkoholischen Getränken aus.

Der Nächste Tag wurde dann, in Studentenzeit mitten in der Nacht, um 8:30 Uhr, nach Eröffnungsrede des VDE YoungNet Sprechers und Grußwort des VDE Präsidenten durch Vince Ebert mit dem Vortrag „Zufällig erfolgreich – Warum die Welt nicht berechenbar ist und wie wir das nutzen können“ eröffnet. Der Vortrag vereinte auf humorvolle Weise das Beste aus seinem Programm Evolution mit Anekdoten aus seiner Zeit als Unternehmensberater und einigen guten Tipps für Ingenieure und solche die es werden wollen.

Nach einer willkommenen Kaffeepause wurden 8 interessante Vorträge (jeweils 2 mal 4 parallel) rund um das Thema Smart Cities angeboten. Diese handelten u.a. von intelligenten Energielösungen, Automotive und Mobilität der Zukunft, IT-Sicherheit und Soft Skills. Nach einem leckeren Mittagessen wurde dann um 13.00 der VDE Kongress eröffnet.

Der Kongress stand dieses Jahr unter dem Leitwort Smart Cities. Lustigerweise wissen 84% der Bundesbürger gar nicht, was das ist. Trotzdem finden die meisten die intelligente Vernetzung von Energieversorgung, Mobilität, Dienstleistungen und was sich sonst noch vernetzen lässt gut. Zur Vernetzung braucht man natürlich Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), die in den vielen großen und kleinen Vorträgen eine besonders große Rolle spielten. Dabei wurde deutlich, dass man mit einer City of Smart Phones gar nicht so weit von der Smart City entfernt ist, wenn man das Potential dieser Technologien nutzt und die Menschen mitnimmt.

Doch dazu gehört auch das Mitdenken bei der Stadtplanung. So wurden mit einigem simulatorischen Aufwand die besten Stellen für Elektroautoladesäulen ermittelt, statt diese wahllos irgendwo zu verteilen. Ebenso wichtig ist natürlich die Datensicherheit und Bezahlbarkeit all der tollen neuen Features.

Am Ende geht es jedoch nur um eins: Den Menschen und seine Lebensqualität. Das mahnte auch Professor Armin Grunwald an, der am KIT Technikphilosophie lehrt. Sein Vortrag stach durch viele interessante Gedankengänge und Fragestellungen hervor, beispielsweise wie weit wir unsere Alltagsentscheidungen wirklich der intelligenten Infrastruktur überlassen wollen oder was an den Visionen der Technologiehersteller dran ist.

Zu guter Letzt möchten wir uns noch bei der Hochschulgruppe Darmstadt und dem YoungNet für die Organisation des eStudentDays und beim VDE für den gelungenen Kongress bedanken.

Von Benjamin Geiger und Jonas Schmidt